Ist da wirklich etwas gefährlich?

Ist da wirklich etwas gefährlich?

by IntelliSex, 31. Oktober 2013

Schaut man sich einmal den Verlauf der Evolution an so fällt auf, dass eine Spezies weiterbesteht wenn sie sich fortpflanzt. Zugegeben, keine besonders neue Erkenntnis. Im Falle des Menschen hat es sich ergeben, dass das Fortbestehen dadurch abgesichert wird, dass die dafür notwendigen Handlungen Spaß machen. Da der Mensch oftmals auf Spaß ziemlich gut anspricht ist es nicht verwunderlich, dass er diesen auch gerne hätte ohne sich dabei jedoch kontinuierlich selbst vererben zu müssen. Spaß ohne Konsequenzen steht also ziemlich hoch im Kurs!

In dieser Nische haben natürlich auch einige Krankheiten ihre Chance erkannt, sich erfolgreich zu verbreiten. Damit der Spaß aber nicht unter dieser Invasion leiden musste, haben sich die Menschen schon seit fast Ewigkeiten Methoden und Mittelchen einfallen lassen, um sich beim Vortäuschen der Spezies-Sicherung nicht zu infizieren. Viele Maßnahmen sind für dieses Vorhaben auch bestens geeignet, vorausgesetzt sie werden auch angewendet.

Das geschieht aber nicht immer, sodass viele Krankheiten die sich auf diesem Weg ganz relax übertragen lassen zurzeit so etwas wie eine Hochkonjunktur haben. Laut Angaben des Center for Disease Control (CDC) treffen 50% aller Neu-Infektionen mit Geschlechtskrankheiten Jugendliche im Alter zwischen 15-24 Jahre. Das ist ziemlich viel. Im Vormarsch sind auch wieder Infektionen, die eigentlich als gut kontrolliert galten, wie zum Beispiel der „Tripper“ mit 21% mehr Neu-Infektionen (laut Weltgesundheitsorganisation, WHO). Trotzdem haben in Deutschland im Durchschnitt 15% aller Jugendlichen ihr „erstes Mal“ ungeschützt. Vor dem Hintergrund, dass sich weltweit jedes Jahr etwa 2,5 Millionen Menschen neu mit HIV infizieren (man schätzt ganz vorsichtig, dass es weltweit ungefähr 35 Millionen mit HIV infizierte Menschen gibt, wobei die Dunkelziffer wohl erheblich hoch sein könnte) sind 15% schon recht viel.

Zurzeit sind die Geschlechtskrankheiten wieder auf dem Vormarsch. Vor allem werden diese vermehrt im Mundbereich festgestellt. Viele sind der Meinung, dass Oralsex völlig ungefährlich sei. Das ist leider nicht so ganz der Fall. Das Risiko sich mit einer Geschlechtskrankheit zu infizieren ist beim Oralverkehr zwar geringer, aber durchaus gegeben. Es macht also weiterhin Sinn, sich beim Spaß vor Infektionen zu schützen. Auch keine wirklich neue Erkenntnis, aber in Anbetracht der steigenden Infektionszahlen nochmal eine kleine Erinnerung.

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